Mittwoch, 1. August 2012

Rezension: Tom Angleberger - Yoda ich bin! Alles ich weiß!

Yoda für Kids!




gebunden
Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus)
Seiten: 160
ISBN:  978-3833937903
Für Leser ab 8 Jahren
Preis: 12,99 €
Erhält u.a. bei Amazon: http://amzn.to/Mz7a6t

Zum Inhalt: Dwaight ist ein absoluter Loser - das ist zumindest die Meinung seiner Mitschüler. In ihren Augen ist er nur peinlich und nervig. Wer rennt denn schon einen Monat mit ein und dem selben T-Shirt herum und ist deswegen beliebt? Niemand. Daher steht Dwaight auf der Beliebtheitsskala seiner Schule ziemlich weit unten. Das ändert sich jedoch als er eines Tages mit einem Origami-Yoda auf dem Finger in der Schule auftaucht. Plötzlich steht er im Mittelpunkt - besser gesagt, sein Yoda. Alle die Dwaight früher für einen Trottel gehalten haben, fragen nun seinen Yoda um Rat. Den der kann in die Zukunft sehen. Doch ist dieses Orakel wirklich echt? Tommy, Dwaights Mitschüler, geht dieser Frage mit Hilfe seines Freundes Harvey auf den Grund. 

Meine Meinung: Dieses Buch ist für Kinder ab 8 Jahren gedacht. Daher finde ich die Aufmachung des Buches sehr passend. Denn das Buch ist in kurze Kapitel unterteilt, in dem jeder Schüler sein Erlebnis bzw. seine Erfahrungen mit dem Origami-Yoda schildert. Jedes Kapital kann einzeln gelesen werden, und daher auch sehr gut für Wenigleser geeignet. Außerdem wird jede Geschichte mit kleinen Bildchen "verziert", was ich auch sehr positiv finde, da die kleinen Leser dann nicht direkt von einer vollgeschriebenen Seite abgeschreckt werden. Es sind zwar nicht so viel Zeichnungen wie bei "Gregs Tagebuch", aber das finde ich gar nicht schlimm. Es passt sogar zu dieser Geschichte besser. "Gregs Tagebuch" ist meiner Meinung nach für Kinder gedacht, die absolut nichts mit Bücher am Hut haben, und die man endlich mal zum Lesen bringen will. "Yoda ich bin! Alles ich weiß!" ist da schon eher was für Kinder die ab und zu von sich aus auch mal ein Buch in die Hand nehmen, denn die Geschichte regt meiner Meinung nach auch etwas zum Nachdenken an. Das hat mir bei "Gregs Tagebuch" gefehlt. Da war es einfach nur eine, wenn auch witzige, Story ohne Hintergedanken. Das ist bei diesem Buch anderes. Es gibt ein paar Geschichte, in denen sich die jungen Leser bestimmt wieder entdecken und ein paar Tipps für das Alltagsleben bekommen bzw. über gewisse Dinge nachdenken. Das Buch zeigt den Kinder einfach, dass manche Dinge nur halb so schlimm sind wie sie im ersten Moment scheinen.
Das Einzige, was mir an dem Buch etwas gefehlt hat, war der Witz. Da muss ich ehrlicher weise sagen, dass ich "Gregs Tagebuch" witziger fand. Es sind bestimmt einige Stellen dabei, die witzig sein sollten, aber mir konnten sie leider kein Lächeln entlocken. Kann aber auch daran liegen, dass ich vielleicht nicht ganz die Zielgruppe treffe :-)

Mein Fazit: Die Idee ist wirklich gut, nur der Witz hat mir etwas gefehlt.

Bewertung:

(3 1/2 von 5 Sternen)




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