Freitag, 14. September 2012

Rezension: Nora Roberts - Insel des Sturms


Leider ein schwacher Trilogie-Auftakt


Taschenbuch
Verlag: Weltbild
Seiten: 414
Diese Ausgabe gibt es leider nicht mehr zu kaufen, aber bei Amazon gibt es eine wirklich schöne Taschenbuchausgabe des Blanvalet Taschenbuch Verlags: http://amzn.to/PQLfIT
 
Zum Inhalt: Jude Murray ist mit ihrem Leben in Chicago total unzufrieden. Ihr Beruf als Psychologin und Dozentin an der Uni macht ihr kein Spaß und ihre Eltern erwarten immer 110 % von ihr - mit weniger sind sie nicht zufrieden. Bevor ihr alles über den Kopf wächst nimmt Jude eine Auszeit und reist nach Irland. Um genauer zu sein in den kleinen Ort Ardmore, wo sie in dem Cottage der verstorbenen Cousine ihrer Großmutter einfach mal abschalten und sich erholen will. Als sie zufällig im Pub "Gallagher's" auf Aidan trifft, ist es um sie geschehen - obwohl sie sich mit Händen und Füßen gegen ihre Gefühle wehrt. Und auch Aidan ist von der neuen Dorfbewohnerin fasziniert.

Meine Meinung: Die vorgenannte Story ist eine typische Nora-Roberts-Geschichte. Mann trifft Frau (oder umgekehrt), sie näher sich langsam an, es gibt ein paar Widrigkeiten zu meistern und am Schluss ist es Liebe. So oder so ähnlich sind die meisten Nora-Roberts-Bücher gestrickt. Und bisher hat mir dieses Schema meistens immer recht gut gefallen auch wenn es - wenn man ehrlich ist - immer das selbe ist. Dieses Mal war es jedoch irgendwie anders. Die Geschichte konnte mich einfach nicht wirklich überzeugen - der Funken ist definitiv nicht über gesprungen. Vielleicht hat es daran gelegen, dass es in diesem Buch keine wirklich spannende Stelle gibt. Die Geschichte hatte keine Höhen und Tiefen, sondern war irgendwie monoton. Bei anderen Büchern von Nora Roberts gibt es ja immer noch eine spannende Hintergrundgeschichte, die die eigentliche Liebesgeschichte ein wenig aufpeppt. Dies hat hier leider gefehlt. Also, wenn man eine reine Liebesgeschichte ohne viel Drumherum lesen will, ist dieses Buch genau das richtige. Allen anderen würde ich eher von diesem Buch abraten.
Was ich aber noch positiv erwähnen möchte, sind die Landschaftsbeschreibungen. Man merkt richtig, dass Irland der Autorin wohl ziemlich am Herzen liegt. Sie beschreibt die Umgebung, die Berge, die Wiesen und Wälder, das Meer etc. voller Begeisterung, so dass man sich als Leser das alles wirklich sehr gut vorstellen kann. Jedoch werden die Beschreibungen manchmal zu oft wiederholt, was dann leider wieder etwas störend ist.

Fazit: Leider kein Nora-Roberts-Buch, das mich überzeugen konnte. 

Bewertung:
(3 von 5 Sterne)

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