Donnerstag, 28. Mai 2015

Rezension: Tomas Maidan - MAY BEE: Der Honig-Trip

Eine wirklich skurrile Story


(Quelle: Amazon)


E-Book
Verlag: neobooks Self-Publishing
Seiten: 302
ASIN: B00VZAE67W
Preis: € 1,99
Erhältlich u.a. bei Amazon: MAY BEE: Der Honig-Trip


Zum Inhalt:

Was machst du, wenn dein geliebter Kater wegläuft und der einzige Mann, der interessant sein könnte, von dir gerettet werden muss und dann wieder verschwinden? Diese Frage stellt sich gerade May. Um mal auf andere Gedanken zu kommen, kommt die neue Mission gerade richtig: May soll den unbeliebten Konsul Bolaire wiederfinden. Doch was zunächst wie eine durchgeplante Aktion startet, endet im totalen Chaos. Am Schluss startet May statt mit einem C3-Team mit ihrer etwas durchgeknallten Freundin Tuh die Suche nach dem Konsul, die für die beiden einige Überraschungen bereit hält. Und die sind nicht nur positiver Natur...

 
Meine Meinung:

Dieses Buch ist das erste Buch, das ich von dem Autor gelesen habe. Als erstes ist mir beim Lesen aufgefallen, dass der Schreibstil des Autors wirklich gut ist. Man ist ja immer etwas skeptisch, wenn man von einem weniger bekannten Autor, der in einem Self-Publishing-Verlag veröffentlicht, ein Buch liest. Hier war die Skepsis aber nicht angebracht. Tomas Maidan weiß definitiv, wie man schreibt. Man stolpert nicht durch die Geschichte oder muss Sätze mehrfach lesen, um sie zu verstehen. Das ist hier definitiv nicht der Fall. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.

Jedoch ist die Fantasie des Autors nicht so ganz meins. Die Geschichte ist wirklich sehr skurril und nicht wirklich jedermanns Sache. Was auch teilweise auf die Charaktere abgefärbt hat. Am besten gefiel mir der Hauptcharakter May - wahrscheinlich deswegen, weil sie noch am "normalsten" ist. Bei ihrer Freundin Tuh sah das schon etwas anders aus. Nicht, dass sie nicht auch irgendwie sympathisch war, aber für mich war sie einfach zu schräg. Ganz zu schweigen von den restlichen Charakteren - absolut crazy. Wirklich eine "Beziehung" zu den Charakteren in der Art, dass ich mit ihnen mitgefiebert und mitgefühlt habe, ist leider nicht entstanden. Was wohl einerseits an den vorgenannten Gründen lag, andererseits vielleicht auch daran, dass es sich bei "MAY BEE" um den dritten Band einer Trilogie handelt. Man kann zwar dieses Buch auch ohne die Vorgänger lesen, aber ich würde eher davon abraten. Mir kam es nämlich so vor, dass - wenn ich die Vorgänger-Bände gelesen hätte - auch besser in die Geschichte reingekommen wäre und wohl auch die Charakter besser verstanden hätte. Was aber trotz allem wohl nichts daran geändert hätte, dass die Story nicht ganz mein Geschmack war.

Meiner Meinung nach hat der Autor hier ein Buch geschaffen, dass ziemlich skurril ist und nicht wirklich die breite Masse anspricht. Was ich schade finde, denn der Autor kann wirklich gut schreiben. Vielleicht sollte er sich mal an einem "normalen" Roman oder Thriller versuchen. Ich kann mir gut vorstellen, das sowas bestimmt gut bei den Lesern ankommt.
 
Mein Fazit:

Schreibstil super, Idee zu skurril! Aber für Fans solcher verrückten Stories vielleicht ein richtiger Leckerbissen - für mich war es leider nichts. 

Bewertung:
 
3 von 5 Sterne

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