Sonntag, 28. Februar 2016

Lesestatistik Februar 2016

 
Auch wenn der Februar noch nicht ganz rum ist, möchte ich euch meine Lesestatistik schon präsentieren. Leider habe ich nur drei Bücher in diesem Monat gelesen, obwohl ich mir viel mehr vorgenommen habe. Ich habe zwar noch zwei Bücher angefangen, aber die schaffe ich diesen Monat nicht mehr. Naja, dann nehme ich sie mit in den März in der Hoffnung, dass ich in der nächsten Lesestatistik ein paar mehr Bücher dabei habe. Es waren diesen Monat auch nicht wirklich dicke Bücher, so dass die Gesamtseitenzahl auch ein wenig zu wünschen übrig lässt. Aber gut, drei Bücher weniger auf dem SuB - wenn man die Neuzugänge in diesem Monat mal außer Acht lässt - das waren nämlich insgesamt vier Bücher. Also ist mein SuB im Februar mal wieder gestiegen *seufz*. Naja, ich bleibe trotzdem optimistisch was mein Jahresziel anbelangt, denn wir haben ja noch 10 Monate vor uns, in denen ich hoffentlich meine Leselust beibehalten und meinen SuB zum Schrumpfen bringe.
 
Kommen wir nun zu meinen gelesenen Büchern im Februar:
 
1.
Basaltblitz - Geburt eines Heldens von Markus Tillmanns (154 S.) [E-Book]
Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne
Dieses Buch hat mich diesen Monat wirklich überrascht. Von dem Autor habe ich vorher noch nie etwas gehört oder gelesen, daher waren die Erwartungen an dieses Buch auch nicht so hoch. Aber ich wurde wirklich positiv überrascht und habe für mich definitiv einen neuen Autor entdeckt. Wenn ihr wissen wollt, was mich überzeugt hat, dann lest einfach meine Rezi. 
 
2.
Eine Kugel Strappsiatella, bitte! von NEON (208 S.)
Bewertung: 3 von 5 Sterne
Ja, der Titel des Buches lautet wirklich so! Dieses Buch macht meiner Meinung nach durch den Titel und das Cover auf sich aufmerksam. Ich glaube, die wenigsten Besucher einer Buchhandlung können an dem Buch vorbei gehen, ohne es in die Hand zu nehmen. Der Inhalt könnte mich persönlich weniger überzeugen - mehr dazu erfahrt ihr in meiner Rezi.
 
3.
Sklave des Blutes: Night Sky 1 von Stephanie Madea (248 S.) [E.Book]
Bewertung: 2 1/2 von 5 Sterne
Im Februar hatte ich spontan nochmal Lust, einen Vampir-Roman zu lesen. Eigentlich ist das Genre ja schon lange nicht mehr up to date, aber ab und zu habe ich nochmal Bock darauf. Leider habe ich mir jetzt nicht das beste Buch zu diesem Thema ausgesucht. Die Geschichte hat sich wirklich teilweise gezogen (da kam mir das Buch schon mal doppelt so dick vor) und war auch nicht immer wirklich schlüssig. Zum Ende hin wurde es zwar nochmal etwas spannender, aber wenn ich das Buch im Ganzen sehe, konnte es mich definitiv nicht überzeugen. Die zwei Folgebände werde ich auf jeden Fall nicht mehr lesen.
 
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Anzahl Bücher: 3
Gesamtseitenzahl: 610
Durchschnitt: gelesene Seiten pro Tag: 21

Sonntag, 21. Februar 2016

Rezension: Markus Tillmanns - Basaltblitz - Geburt eines Helden

Der Schreibstil hat wirklich überzeugt


(Quelle: Amazon)

E-Book
Seiten: 110
ASIN: B0143GWWIO
Preis: € 0,99
Erhältlich u.a. bei Amazon: Geburt eines Helden (Basaltblitz 1)
 

Zum Inhalt:

Nick ist ein Nerd wie er im Buche steht. Er hat keine Freunde, wird in der Schule gemobbt und liest unheimlich gerne Comics. Als eines Abends ein Komet in der Nähe seines Zuhause runterkommt, ist für Nick nichts mehr wie zuvor. Mit dem neuen Mitschüler Be, der einen Tag später auftaucht, hat Nick endlich einen Freund gefunden. Und als wäre dies nicht schon genug, bekommt Nick plötzlich Superkräfte. Was leider nicht nur Vorteile für ihn hat, denn plötzlich muss er gegen Superschurken und gegen ein unbändiges Verlangen nach Blut kämpfen...
 
Meine Meinung:

Die Thematik des Buches ist jetzt nicht so wirklich meins, daher habe ich auch erstmal überlegt, ob ich dieses Buch lesen soll. Aber ich dachte mir, ich gebe ihm eine Chance und wurde positiv überrascht.

Was wirklich in den Vordergrund zu stellen ist, ist der tolle Schreibstil des Autors. Es schaffen wirklich nur wenige Schriftsteller mich bereits auf den ersten paar Seiten so in die Geschichte eintauchen zu lassen, dass man direkt gefesselt ist und gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Hut ab! Das wird definitiv nicht das letzte Buch sein, das ich von dem Autor gelesen habe.

Die Idee hinter der Geschichte ist jetzt nicht wirklich neu, aber trotzdem gut. Aufgrund des bereits erwähnten guten Schreibstils des Autors fühlt man richtig mit dem Protagonisten Nick mit, besonders was den Schulalltag angeht. In manchen Situationen ist es aber leider so, dass man ein wenig aus dem Lesefluss raus kommt, da meiner Meinung nach nicht alles stimmig in einander übergeht bzw. für mich als Leser nicht so ganz schlüssig ist. Die Szenen selbst sind absolut in Ordnung und passen auch in die Geschichte, aber irgendwie fehlen mir als Leser so ein paar Randinformationen, die alles ein wenig verständlicher mache würden. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Autor seine Ideen in die Geschichte gepackt hat und dabei ein bestimmtes Bild vor Augen hatte. Für ihn ist alles schlüssig und passt optimal, nur da ich als Leser nicht in seinen Kopf gucken kann, fehlt mir dieses Bild.

Auch bin ich mir nicht ganz sicher, für welches Alter dieses Buch gedacht ist. Spontan würde ich sagen, dass das Thema etwas für Jugendliche ab 12 Jahren ist. Jedoch werden in dem Buch ein paar Schimpfwörter u.ä. erwähnt, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob Eltern wollen, dass ihre Kinder sowas lesen. Jugendliche ab 16 Jahren, bei denen ich da keine Probleme sehen, könnten die Geschichte vielleicht zu "kindlich" finden. Meiner Meinung nach schwierig einzuschätzen. Am Besten sollten die Eltern die Geschichte selber lesen und entscheiden, ob es etwas für ihre Kinder ist.

Mein Fazit:

Schreibstil top, Geschichte selbst holpert ein wenig - trotzdem habe ich für mich einen neuen Autor entdeckt!


Bewertung:
(3 1/2 von 5 Sterne)

Sonntag, 14. Februar 2016

Rezension: NEON (Hrsg.) - Eine Kugel Strappsiatella, bitte!

Alltagsgeschichten mal anders


(Quelle: Amazon)
Taschenbuch
Verlag: Heyne Verlag
Seiten: 208
ISBN: 9783453603790
Preis: € 9,99
Erhältlich u.a. bei Amazon: Eine Kugel Strappsiatella, bitte!
 
 
Zum Inhalt:
 
Wer kennt sie nicht? Lustige Versprecher, Kommentare auf falsch Verstandenes oder einfach wirklich doofe Antworten. Diese kleinen Dinge versüßen uns einfach den Alltag und lassen uns ab und zu mal wieder herzhaft lachen. Doch Achtung! Solche Augenblicke sind schneller weg, als man gucken kann und man bekommt sie auch nicht immer mit. Deswegen gibt es für alle verpassten Situationen dieses kleine Büchlein, in dem 555 solcher kurzen und unterhaltsamen Momente enthalten sind.
 
Meine Meinung:
 
Dieses Buch ist für mich zunächst ein absolutes Cover-Buch. Es ist von der Optik und natürlich vom Titel her total ansprechend, so dass wohl so ziemlich keiner an dem Buch vorbeigehen kann, ohne es einmal in die Hand zu nehmen. Auch innen ist es wirklich schön farbig aufgemacht, so dass man direkt in der Buchhandlung anfangen will zu lesen.
 
Was mich ein wenig irregeführt hat, war der Untertitel des Buches - "555 unfreiwillig komische deutsche Geschichten". Ich bin nämlich davon ausgegangen, dass dieses Buch wirklich eine Art Geschichten enthält. Jedoch werden lediglich die unterhaltsamen Situationen wieder gegeben. Was für das Verständnis des lustigen Augenblicks soweit auch in Ordnung war, nur habe ich mir eben was anderes darunter vorgestellt. Wo ich immer kleine Erklärungen benötigt hätte, waren zu den Fotos in dem Buch. Denn leider habe ich nie so wirklich verstanden, was an denen unterhaltsam sein sollte.
 
Wo wir schon beim Kernthema dieses Buches sind - der Unterhaltungsfaktor. Klar, gab es die eine oder andere Geschichte bei der ich auch mal Schmunzeln musste und die mich erheitert hat, aber die konnte ich an zwei Händen abzählen. Irgendwie waren vielen Geschichten dabei, die ich entweder nicht so wirklich lustig fand oder die mir irgendwie schon bekannt vorkamen, obwohl ich vorher von der NEON-Redaktion noch nie etwas gelesen habe. Humor ist ein Thema, bei dem vielen etwas anderes darunter verstehen, so dass es bestimmt auch Leser gibt, die dieses Buch wirklich toll finden. Ich gehöre jetzt nicht ganz dazu. Das Buch war auf jeden Fall kurzweilig und an der einen oder anderen Stellen auch unterhaltsam, mehr aber leider auch nicht.
 
Vielen Dank noch an den Heyne-Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
 
Mein Fazit:
 
Gute Idee, tolle Aufmachung - nur leider konnte mich dieses Buch nicht dauerhaft unterhalten.
 
Meine Bewertung:
(3 von 5 Sterne)