Sonntag, 21. Februar 2016

Rezension: Markus Tillmanns - Basaltblitz - Geburt eines Helden

Der Schreibstil hat wirklich überzeugt


(Quelle: Amazon)

E-Book
Seiten: 110
ASIN: B0143GWWIO
Preis: € 0,99
Erhältlich u.a. bei Amazon: Geburt eines Helden (Basaltblitz 1)
 

Zum Inhalt:

Nick ist ein Nerd wie er im Buche steht. Er hat keine Freunde, wird in der Schule gemobbt und liest unheimlich gerne Comics. Als eines Abends ein Komet in der Nähe seines Zuhause runterkommt, ist für Nick nichts mehr wie zuvor. Mit dem neuen Mitschüler Be, der einen Tag später auftaucht, hat Nick endlich einen Freund gefunden. Und als wäre dies nicht schon genug, bekommt Nick plötzlich Superkräfte. Was leider nicht nur Vorteile für ihn hat, denn plötzlich muss er gegen Superschurken und gegen ein unbändiges Verlangen nach Blut kämpfen...
 
Meine Meinung:

Die Thematik des Buches ist jetzt nicht so wirklich meins, daher habe ich auch erstmal überlegt, ob ich dieses Buch lesen soll. Aber ich dachte mir, ich gebe ihm eine Chance und wurde positiv überrascht.

Was wirklich in den Vordergrund zu stellen ist, ist der tolle Schreibstil des Autors. Es schaffen wirklich nur wenige Schriftsteller mich bereits auf den ersten paar Seiten so in die Geschichte eintauchen zu lassen, dass man direkt gefesselt ist und gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Hut ab! Das wird definitiv nicht das letzte Buch sein, das ich von dem Autor gelesen habe.

Die Idee hinter der Geschichte ist jetzt nicht wirklich neu, aber trotzdem gut. Aufgrund des bereits erwähnten guten Schreibstils des Autors fühlt man richtig mit dem Protagonisten Nick mit, besonders was den Schulalltag angeht. In manchen Situationen ist es aber leider so, dass man ein wenig aus dem Lesefluss raus kommt, da meiner Meinung nach nicht alles stimmig in einander übergeht bzw. für mich als Leser nicht so ganz schlüssig ist. Die Szenen selbst sind absolut in Ordnung und passen auch in die Geschichte, aber irgendwie fehlen mir als Leser so ein paar Randinformationen, die alles ein wenig verständlicher mache würden. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Autor seine Ideen in die Geschichte gepackt hat und dabei ein bestimmtes Bild vor Augen hatte. Für ihn ist alles schlüssig und passt optimal, nur da ich als Leser nicht in seinen Kopf gucken kann, fehlt mir dieses Bild.

Auch bin ich mir nicht ganz sicher, für welches Alter dieses Buch gedacht ist. Spontan würde ich sagen, dass das Thema etwas für Jugendliche ab 12 Jahren ist. Jedoch werden in dem Buch ein paar Schimpfwörter u.ä. erwähnt, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob Eltern wollen, dass ihre Kinder sowas lesen. Jugendliche ab 16 Jahren, bei denen ich da keine Probleme sehen, könnten die Geschichte vielleicht zu "kindlich" finden. Meiner Meinung nach schwierig einzuschätzen. Am Besten sollten die Eltern die Geschichte selber lesen und entscheiden, ob es etwas für ihre Kinder ist.

Mein Fazit:

Schreibstil top, Geschichte selbst holpert ein wenig - trotzdem habe ich für mich einen neuen Autor entdeckt!


Bewertung:
(3 1/2 von 5 Sterne)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen