Samstag, 6. Juli 2019

Lesestatistik Juni 2019



Der Juni ist jetzt auch schon ein paar Tage vorbei, daher wird es Zeit für meine Lesestatistik. Diese kann sich wirklich sehen lassen. Insgesamt waren es neun gelesene Bücher und zwei abgebrochene. Ein wirklich guter Monat für den SuB-Abbau. Ehrlicherweise muss ich aber zugeben, dass im Juni noch fünf neue Bücher bei mir eingezogen sind, so dass der SuB nicht ganz so viel geschrumpft ist, wie erhofft. Momentan habe ich noch 236 ungelesene Bücher zu Hause. Langsam werden sie doch weniger - langsam aber stetig :-)
 
Kommen wir nun zu meinen gelesenen Büchern im Juni:
 
 
1.
Die Kapitel meines Herzens von Catherine Lowell (352 S.) [E-Book]
Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne
Dieses Buch hat mich doch sehr überrascht, weil es ein wenig anders war als erwartet. Ich habe mich auf jeden Fall sehr unterhalten gefühlt. Mehr erfahrt ihr in meiner Rezension

2.
Hollywood & Bücherwurm von Daniela Felbermayr (386 S.) [E-Book]
Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne
Bei diesem Buch habe ich zu Beginn doch etwas gebraucht, um in die Story reinzukommen. Irgendwie war es am Anfang nicht ganz rund. Doch umso länger ich gelesen habe, um so besser wurde das Buch und am Ende hat es mir doch ganz gut gefallen. Nur die ständigen Wiederholungen hätte sich die Autorin sparen können.
 
3.
Seegrund: Kluftingers dritter Fall von Volker Klüpfel und Michael Kobr (352 S.)
Bewertung: 3 von 5 Sterne
Bei diesem Teil der Reihe wusste man eigentlich nicht so richtig, wo die Reise hin geht. Alles war verworren und irgendwie auch schwer durchschaubar. Eigentlich ist das ja gut für einen Krimi, damit der Leser nicht gleich weiß, wer der Täter ist. Aber hier ist es doch ein wenig zu viel. Am Schluss wird natürlich alles aufgeklärt, aber ich frage mich, ob man das ganze wirklich so undurchsichtig schreiben musste.

4.
Engelssturm - Gabriel von Heather Killough-Walden (400 S.) [Onleihe]
Bewertung: 3 von 5 Sterne
Auch bei diesem Buch habe ich sehr lange gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Was auch ein wenig am Anfang lag, der mir so gar nicht gefallen hat. Der zweite Teil der Reihe war auf jeden Fall düsterer als der Erste. Ich bin mir noch nicht so ganz sicher, ob ich die Reihe fortsetzen werde.

5.
Noch 'n Gedicht von Heinz Ehrhardt (128 S.)
Bewertung: 4 von 5 Sterne
Eine wirklich sehr schöne Sammlung, die neben den Gedichten von Heinz Ehrhardt auch tolle Illustrationen enthält. Bei den Gedichten hat mir gut gefallen, dass die einen unterhaltsam und lustig und due anderen wieder eher tiefgründig sind. Hier sieht man, wie vielseitig Heinz Ehrhardt allein schon als Gedichtschreiber war.

6.
Die dunklen Lande von Markus Heitz (560 S.)
Bewertung: 3 von 5 Sterne
Ob ihr es glaubt oder nicht - mein erstes Buch von Markus Heitz! Den Schreibstil des Autors fand ich ganz okay, aber leider hat dieses Buch für mich zu viele negative Punkte. Mehr dazu erfährt ihr in meiner Rezension.
 
7.
Asylon von Thomas Elbel (441 S.)
Bewertung: 3 von 5 Sterne
Die Geschichte von Thomas Elbel war mir persönlich einfach zu düster und auch zu deprimierend, um mir wirklich zu gefallen. Auch war ich mit dem Ende nicht einverstanden.

8.
Raum von Emma Donoghue (416 S.)
Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne
Dieses Buch war wirklich sehr bewegend. Es war aber auch sehr interessant, es aus dieser Sicht erzählt zu bekommen. Mal etwas ganz anderes. Leider war das Ende für mich zu abrupt. Es war noch zu viel offen und unklar.

9.
Böse Mädchen leben ewig von Molly Harper (319 S.)
Bewertung: 3 von 5 Sterne
Der letzte Teil der Trilogie. Er war nicht schlecht und ich war direkt in der Story wieder drin, aber man merkt trotzdem, dass der Autorin so langsam die Ideen ausgehen. Es wirkt irgendwie ein wenig fad, im Vergleich zu den anderen Teilen.
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Anzahl Bücher: 9
Gesamtseitenzahl: 3.354
Durchschnitt: gelesene Seiten pro Tag: 112 (Stand: 30.06.2019)


Abgebrochene Bücher:

1.
E-Mail an alle von Matt Beaumont (430 S.)
Eigentlich mag ich ja Bücher, die in E-Mail-Form erzählt werden. Nur bei diesem Buch hat auch das nicht mehr geholfen. Es spielt in einer Werbeagentur und die Mitarbeiter schicken sich dauernd irgendwelche E-Mails, in denen sie sich beschweren oder lästern. Auf die Dauer nicht wirklich unterhaltsam. Ich habe auch immer die Personen durcheinandergeschmissen. Daher war bei diesem Buch nach 80 Seiten Schluss. 
 
2.
Rückkehr nach Samthar von Anna Katharina Fröhlich (270 S.) [Onleihe]
Diese Buch hat Ijoma Mangold in "Lesenswert Quartett" vorgestellt und für mich hat es sich ganz gut angehört. Deswegen habe ich es mir im Juni aus der Onleihe ausgeliehen, was im Nachhinein eine gute Idee war, denn dieses Buch war leicht nicht meins. Ich bin bis Seite 50 gekommen. Bis dahin ist nicht wirklich viel passiert, außer eine kurze Rückblende auf die Kindheit der Erzählerin. Was auch daran liegen kann, dass die Autorin die Angewohnheit hat, ziemlich viel zu beschreiben, und zwar in dem sie vieles miteinander vergleicht. Das wäre ja okay, aber es bleibt nicht bei einem Vergleich, sondern es sind immer so fünf, sechs Stück - und das jedes Mal. Das war mir persönlich dann doch zu viel, denn dadurch zog sich die Story und wurde langweilig. 
 

Samstag, 29. Juni 2019

Rezension: Markus Heitz - Die dunklen Lande

Trifft leider nicht meinen Geschmack


(Quelle: Knaur-Verlag)
 
 
broschiert
Verlag: Knaur HC
Seiten: 560
ISBN: 9783426226766
Preis: € 16,99
 
 
Zum Inhalt:
 
Das Jahr 1629: Während in Deutschland der Dreißigjährige Krieg wütet, reist Aenlin zusammen mit ihrer Gefährten Tahmina nach Hamburg, um sich auf die Suche nach dem Nachlass ihres Vaters zu begeben. Doch bevor es dazu kommt, erhält Aenlin einen Auftrag, der sie zusammen mit einer Handvoll Söldner, auf eine Reise quer durch Deutschland schickt. Was zunächst wie ein einfaches Unterfangen aussieht, entpuppt sich aber schnell als eine gefährliche Reise, bei der man nicht weiß, welche Kreatur als nächstes auf die Reisenden wartet.
 
 
Meine Meinung:
 
Dieses Buch wurde mir - ohne das ich damit gerechnet habe - vom Verlag zu gesandt. Somit hatte ich ganz unerwartet mein erstes Markus-Heitz-Buch im Bücherregal stehen. Ich weiß, für den einen oder anderen von euch ist das kaum vorstellbar, da der Autor ja eine doch recht große Fangemeinschaft hat, aber es gibt sie noch - die Erstleser eines Markus-Heitz-Romans :-) Bei mir liegt es einfach daran, dass mich die Themen seiner Bücher bisher nicht angesprochen habe und auch "Die dunklen Lande" hätte ich mir selbst nie gekauft, obwohl die Grundidee gar nicht mal schlecht ist - dazu aber gleich mehr. Als Leser sollte man aber offen für alles sein und deswegen habe ich mich frohen Mutes an dieses Werk gewagt, auch weil ich gehört habe, dass der Autor ziemlich gut schreiben kann.
 
Dieses Buch spielt in Deutschland zur Zeit des Dreißigjährigen Kriegs, genauer gesagt im Jahre 1629. Somit hat der Leser auf den ersten Blick ein historisches Buch vor sich, was bei dem Autor zunächst überrascht. Aber Markus Heitz wäre nicht Markus Heitz, wenn nicht doch ganz bald auch das Genre "Fantasy" in den Buch auftauchen. Hier muss ich sagen, dass ich die Idee, einen historischen Roman mit fantastischen Elementen zu bestücken, ziemlich gut finde. Man weiß, dass es dieses Krieg und die damalige Hexenverfolgung wirklich gab und gleichzeitig wird dieses historisches Detail durch Magie und fantastische Wesen "aufgepeppt", was einem wohl dadurch  irgendwie das Gefühl vermitteln soll, dass alles genau so geschehen ist.
 
Am Anfang des Buches befindet sich ein Namensverzeichnis, was bei mir die Befürchtung ausgelöst hat, dass zu viele Charaktere in dem Buch vorkommen, die ich wohl alle durcheinander schmeißen werde. Aber weit gefehlt! Ich habe dieses Namensverzeichnis nie benutzen müssen, da man doch recht schnell weiß, wer wer ist. Gleich zu Beginn lernt man auch die wichtigsten Charaktere kennen, allen voran Aenlin und ihre Gefährtin Tahmina. Man erfährt auch schon, was die Beiden nach Hamburg verschlagen hat, aber das war`s dann auch schon fast. Ein paar Dinge aus Aenlins Vergangenheit kommen noch hinzu, aber die Charaktere bleiben relativ verschlossen und man erfährt meiner Meinung nach wenig über sie. Genauso geht es mir bei Nicolas, den der Leser kurz darauf kennenlernt. Dieser Mann ist sehr schwer zu durchschauen und als Leser schaut man so gut wie gar nicht hinter seine Fassade. Dies zieht sich irgendwie bei allen Charakteren wie ein roter Faden durch das ganze Buch. Auch am Ende weiß man noch nicht alles. Ich gehe mal davon aus, dass der Autor sich die Möglichkeit vorbehalten wollte, eine Fortsetzung zu diesem Buch zu schreiben, in dem dann ein paar Dinge aufgelöst werden. Ich persönlich hätte es gut gefunden, wenn der Leser das Buch mit ein wenig mehr Klarheit zuschlagen könnte.
Was mich auch direkt zum Ende bringt. Die ganze Geschichte ist für mich so aufgebaut, dass sie in einem fulminanten Ende ausklingt und alles am Schluss aufgelöst wird. Irgendwo kann ich auch nachvollziehen, dass sich der Autor vielleicht die eine oder andere Hintertür für den Fall einer Fortsetzung vorbehält, aber das so wenig aufgelöst wird, hätte ich nicht gedacht. Für mich war das Ende im Vergleich zum restlichen Buch schon ziemlich lasch und irgendwo auch enttäuschend.
 
Das der Autor weiß, wie man ein Buch schreibt, kann ich nur bestätigen. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Trotzdem muss ich sagen, dass ich nicht mit allem einverstanden bin, was er so schreibt. Besonders die Art wie sich männliche Charaktere in dem Buch gegenüber den weiblichen verhalten, ist doch ziemlich unter der Gürtellinie. Auch wenn zu der damaligen Zeit Frauen nicht so angesehen waren wie heute, glaube ich nicht, dass sich die Männer zu der damaligen Zeit so verhalten haben. Und selbst wenn, muss man dann solche "Entgleisungen" gegenüber dem weiblichen Geschlecht wirklich mit in ein Buch aufnehmen? Ich als Frau sage definitiv nein, weil ein Buch dadurch nicht besser wird.
 
 
Mein Fazit:
 
Die Idee, Historisches mit Fantastischem zu mischen, finde ich wirklich gut, nur leider waren für mich die Charaktere nicht gut genug "ausgearbeitet" und das Ende war einfach zu lasch.
 
 
Vielen Dank an den Knaur-Verlag, der mir dieses Buch zum Rezensieren zur Verfügung gestellt hat.
 
Meine Bewertung:
(Bewertung: 3 von 5 Sterne)
 

Montag, 10. Juni 2019

Rezension: Catherine Lowell - Die Kapitel meines Herzens

Überraschend anders




E-Book
Verlag: Atlantik
Seiten: 352
ASIN: B072336S7X
Preis: € 10,99

 
Zum Inhalt:

Samantha Wipple ist nicht irgendeine Studentin am Old College in Oxford, sondern die letzte noch lebende Verwandte der Brontë-Schwestern. In Oxford versucht Samantha nicht nur etwas zu lernen, sondern auch mehr über ihren verstorbenen Vater zu erfahren, der sie schon als kleines Kind in die Welt der Literatur mitgenommen hat. Wird Samantha in Oxford erfahren, was ihr Vater ihr wirklich vermacht hat?

 
Meine Meinung:

Dieses Buch nimmt den Leser mit auf eine Reise zu den Brontë-Schwestern und durch deren Bücher. Auch wenn man - so wie ich - bisher noch kein Buch der Autorinnen gelesen hat, so hat man doch von ihren Werken gehört und weiß ungefähr um was es geht.  

Samantha Wipple ist der Hauptcharakter dieses Buches und wirklich anders. Sie wurde von ihrem Vater erzogen, der sie auch unterrichtet hat. Hauptsächlich ging es im Hause Wipple um die Literatur, was nicht ganz abwegig ist, da sie die letzten lebenden Verwandten der Brontë-Schwestern sind. Aber auch andere Autor finden den Weg in dieses Buch, über die Samantha ihre Meinung kund tut - sei sie positiv oder negativ. Sie sieht vieles anders als z.B. ihr Literaturprofessor, was wohl auch an der Erziehung ihres Vaters liegt. Aber sie lässt sich davon nicht unterkriegen, was zu sehr unterhaltsamen Diskussionen führt. Hier muss man schon das eine oder andere Mal schmunzeln.

Das Hauptthema ist jedoch, dass Samantha erfahren möchte, was ihr Vater ihr hinterlassen hat, denn es gib zu viele Gerüchte darüber, dass er Besitztümer der Brontë-Schwestern versteckt gehalten hat. Samantha glaubt diesen Gerüchten zunächst nicht, doch im Laufe der Geschichte passieren so einige Dinge, die sie an ihrer Meinung zweifeln lässt.
 
Die Suche von Samantha nach dem Vermächtnis ihres Vaters und auch ein wenig nach ihrem Vater selbst verliert die Autorin meiner Meinung im Laufe des Buches manchmal aus den Augen. Da rutschen andere Handlungestränge zu sehr in den Vordergrund und ich als Leser hoffe jedes Mal, dass die Suche bald weitergeht. Manchmal dauert mir es doch ein wenig zu lange.
Man merkt auch, dass das Thema "Literatur" der Autorin sehr ans Herz gewachsen ist. Bei den Diskussionen zwischen Samantha und ihrem Literaturprofessor artet das teilweise schon ein wenig aus, so dass man als "Nicht-Studierter" ein wenig überfordert ist.
 
Trotz der Kritikpunkte bin ich aber der Meinung, dass dieses Buch absolut lesenswert ist - besonders für Menschen, die genauso buchverrückt sind wie ich.
 
 
Mein Fazit:
 
Eine Reise in der Welt der Literatur, die ich so nicht erwartet habe. Wer die Klassiker liebt, wird auch dieses Buch mögen.
 
 
Vielen Dank an Netgalley und den Atlantik-Verlag, die mir dieses Buch zum Rezensieren zur Verfügung gestellt haben.
 
 
Meine Bewertung:
(3 1/2 von 5 Sterne)

Freitag, 7. Juni 2019

Rezension: Liza Grimm - Die Helden von Midgard

Konnte mich nicht überzeugen 


(Quelle: Droemer Knaur)
Taschenbuch
Verlag: Knaur TB
Seiten: 304
ISBN: 978-3426523711
Preis: € 12,99


Zum Inhalt:
 
Wird man als Held geboren oder zeigt sich erst im Laufe des Lebens, wer ein wirklicher Held ist? Oder bedarf es nur einer göttlichen Vorhersehung? Die Wallküre Kára und der Gott Tyr begleiten die auserkorenen Helden auf ihrer Reise nach Wallhall. Diesmal ist die Wahl auf Erik gefallen, in den sich Kára im Laufe der Zeit verliebt hat. Doch so leicht wie gedacht wird es nicht, denn plötzlich hat Loki seine Finger mit im Spiel und es ist nichts mehr wie zuvor...
 
 
Meine Meinung:
 
Eins gleich vorneweg: Wer dieses Buch lesen möchte, sollte vielleicht ein wenig Ahnung von der nordischen Mythologie haben. Denn es stört doch ein wenig, wenn man immer wieder überlegen muss, wie das nochmal alles zusammenhängt. Nur ein kleiner Tipp am Rande.
 
Gleich zu Beginn des Buches war ich schon ein wenig verwirrt, da man direkt in die Geschichte "reingeworfen" wird ohne eine wirklich Einleitung. Man bekommt zwar schon recht bald erklärt, warum Kára und Erik sich kennengelernt habe, aber das wie erfährt man nicht. Für mich fehlt hier irgendwie der Anfang, der in meinen Augen doch recht wichtig für das Buch ist. Eigentlich sollte man doch erstmal alle kennenlernen und erfahren wie ihr Verhältnis untereinander ist - und dann erst die Geschichte erzählen. Hier fehlen mir einfach zu viel Hintergrundinformationen, um die Geschichte wirklich zu genießen. So wirkt alles ein wenig oberflächlich. Ich als Leser bin bei der Geschichte "nicht dabei", sondern werde irgendwie ausgeschlossen und schaue nur von außen zu. Wenn ich aber in die Geschichte nicht abtauchen kann, macht leider das Lesen auch keinen Spaß.
 
Die Charaktere konnten mich als Leser auch nicht erreichen, obwohl die Autorin versucht hat, gerade Kára als einfühlsame Wallküre darzustellen. Man ist ja auch versucht, mit ihr mitzufühlen, aber manchmal sind ihre Gedanken und Gefühle so sprunghaft, dass man einfach nicht mehr mitkommt. Man liest nur noch, aber ohne Begeisterung. Erik und Tyr vermitteln mir als Leser so gut wie gar keine Gefühle, lediglich am Schluss kann Erik doch noch zu mir durchdringen.
Für mich als Leser ist es wichtig, dass man zu den Charakteren eine Verbindung herstellt, damit man, wenn man mit ihnen ihre Abenteuer erlebt, mit ihnen mitfühlen kann und mit fiebert, wie alles aus geht. Dies war leider nur am Schluss der Fall. Das restliche Buch konnte mich nicht überzeugen, weil - wie schon erwähnt - ich nicht in die Story eintauchen konnte.
 
Den weiteren Band - "Die Götter von Asgard" - werde ich wohl nicht mehr lesen, da mich dieser Teil einfach nicht überzeugen konnte.
 
 
Mein Fazit:
 
Leider eine zu langatmige, kaum spannende und wenig mitreißende Geschichte.
 
 
Vielen Dank an den Knaur-Verlag, der mir dieses Buch zum Rezensieren zur Verfügung gestellt hat.
 
Meine Bewertung:
(2 1/2 von 5 Sterne)

Sonntag, 2. Juni 2019

Lesestatistik Mai 2019


 
Nach dem "Neuzugänge-Desaster" im April konnte ich mich im Mai zurückhalten. Es sind gerade einmal zwei neue Bücher bei mir eingezogen. Das absolute Highlight ist aber, dass ich wie im April einige Bücher von meinem SuB befreien konnte. Insgesamt wurden acht Bücher gelesen (eins davon war aus der Onleihe ausgeliehen) und zwei Bücher wurden ungelesen aussortiert. Macht einen SuB von derzeit 240 Büchern. Schon mal nicht schlecht, obwohl es von meinem Jahresziel (200 Bücher) doch noch ziemlich weit entfernt ist. Aber ich bin motiviert und momentan macht das Lesen auch so richtig viel Spaß.
 
Kommen wir aber nun zu meinen gelesenen Büchern im Mai:
 
1.
Um die Ecke geküsst von Meg Cabot (512 S.)
Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne
Dieses Buch von Meg Cabot hat mir gut gefallen. Es ist wieder eins der Bücher, das ausschließlich aus E-Mails besteht. Ich mag es irgendwie, wenn die Story so erzählt wird. Ansonsten kann man sagen, dass es wieder leichte Lektüre für zwischendurch war - immer wieder gerne!

2.
Die Geliebte des Meisterspions von Joanna Bourne (464 S.)
Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne
Dieses Buch lag schon fünf Jahre auf meinem SuB und ich ärgere mich ein wenig, dass ich es nicht schon vorher gelesen habe. Die Geschichte spielt zu Zeiten Napoleons und ist wirklich gut erzählt. Band 3 der Trilogie habe ich mir im Mai bereits ertauscht und Band 2 ist auch schon auf dem Weg zu mir.

3.
Lieber woanders von Marion Brasch (160 S.)
Bewertung: 3 von 5 Sterne

Dieses Buch wurde in einer Literatursendung auf 3sat empfohlen und hat sich für mich ganz gut angehört. Beim Lesen musste ich jedoch feststellen, dass dieses Buch doch sehr trübsinnig ist und ein doch recht deprimierendes Thema hat.

4.
Die stumme Patientin von Alex Michaelides (384 S.)
Bewertung: 3 von 5 Sterne

Hier geht's zur Rezension
Ein Rezensionsexemplar aus dem Haus Droemer. Das einzige was mir wirklich gut gefallen hat, war das Ende, weil ich damit so gar nicht gerechnet habe. Ansonsten konnte mich das Buch nicht so ganz überzeugen. Mehr erfahrt ihr in meiner Rezension.
 
5.
Das Kaff von Jan Böttcher (269 S.) [Onleihe]
Bewertung: 2 von 5 Sterne
Keine Ahnung wie ich auf dieses Buch aufmerksam geworden bin (vielleicht durch eine Literatursendung?). Auf jeden Fall, bin ich froh, dass ich es mir in der Onleihe ausleihen und danach ganz schnell wieder zurückgeben konnte. Es war mal wieder ein Buch, bei dem ich nicht wirklich wusste, was der Autor mir damit sagen will. Außerdem waren die Charaktere relativ unsympathisch. Fazit: Kein Buch für mich.

6.
Solange du schläfst von Antje Szillat (256 S.)
Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne
Bei diesem Buch handelt es sich um einen romantischen Jugendroman, der wirklich sehr gut erzählt ist. Leider verrät der Klappentext meiner Meinung nach schon zu viel.

7.
Die Helden von Midgard von Liza Grimm (304 S.)
Bewertung: 2 1/2 von 5 Sterne
Rezension folgt
Ebenfalls ein Rezensionsexemplar aus dem Hause Knaur. Leider konnte dieses Buch mich so gar nicht abholen. Die Geschichte war ein wenig langatmig, obwohl sie spannend sein sollte und die Charaktere haben mich einfach nicht erreicht. Hier kann man sagen, dass zwischen dem Leser und dem Buch keine "Bindung" entstanden ist. Meine Rezension folgt noch in diesem Monat.

8.
Zwei Zimmer, Küche, Geist von Lorna Graham (448 S.)
Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne
Vor diesem Buch habe ich mich die ganze Zeit ein wenig gedrückt, weil ich die Befürchtung hatte, dass es mir nicht gefallen wird. Aber so war es gar nicht. Der weibliche Hauptcharakter war sympathisch, auch wenn sie ein wenig naiv war. Die Story war auch gut erzählt. Lediglich die Liebesgeschichte hat hier ein wenig gefehlt.
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Anzahl Bücher: 8
Gesamtseitenzahl: 2.797
Durchschnitt: gelesene Seiten pro Tag: 90 (Stand: 31.05.2019)

Samstag, 18. Mai 2019

Rezension: Alex Michaelides - Die stumme Patientin

Spannendes Ende, aber der Rest...



broschiert
Verlag: Droemer HC
Seiten: 384
ISBN: 978-3426282144
Preis: € 14,99
 
 
Zum Inhalt:
 
Alicia Berenson lebt seit Jahren in einer geschlossenen Anstalt und spricht nicht mehr. Der Grund: Der Mord an ihrem Mann, für den sie schuldig gesprochen wurde. Doch war es Alicia wirklich? Sie selbst schweigt und lässt ihr Umfeld mit Fragen zurück. Kann der neue Psychiater Theo Faber sie dazu bewegen, endlich wieder zu reden, damit klar wird, was damals wirklich geschah?
 
 
Meine Meinung:
 
Das Cover und die Kurzbeschreibung auf dem Buchumschlag vermitteln dem Leser gleich auf den ersten Blick, dass man hier einen spannenden Psychothriller vor sich hat. 
Hat Alicia ihren Mann wirklich umgebracht? Dies ist eigentlich DAS Thema, um das sich das ganze Buch dreht. Der Psychiater Theo, der neu in der Klinik ist, will diese Frage nach Jahren der Ungewissheit endlich beantworten und versucht, Alicia, die seit dem Mord an ihrem Mann nur noch schweigt, zum Reden zu bewegen. Ob er es schafft, verrate ich euch natürlich nicht, nur so viel: Er versucht ziemlich viel, geht auf Alicia ein und lernt auch ihr früheres Umfeld kennen. Und das alles nur für eine Patientin. 
Ich persönlich bin weder mit Theo, noch mit Alicia wirklich warm geworden. Bei beiden Charakteren hatte ich irgendwie das Gefühl, dass sie nicht mit offenen Karten spielen. Man wusste bzw. ahnte, dass dieses Buch am Schluss mit einem großen Knall endet. Daher habe ich auf jeder Seite irgendwie versucht herauszubekommen, wer ehrlich ist und wer nur ein Spiel spielt. Der Autor hat auch immer wieder versucht, mit anderen Nebencharakteren die Spur in eine andere Richtung zu locken, um den Leser zu verwirren. Das Ende war dann auch wirklich sehr überraschend - damit habe ich definitiv nicht gerechnet. Bei einem solchen Ende lässt man das ganze Buch nochmal Revue passieren, um herauszufinden, ob man hätte drauf kommen können - ich für meinen Teil kann diese Frage mit einem klaren "Nein" beantworten.
 
Leider konnte das Ende aber nicht über meine fehlende Begeisterung für das restliche Buch hinwegtrösten.
Der Schreibstil des Autors ist nicht mal schlecht. Er schreibt flüssig, die Sätze gehen nicht über eine halbe Seite und er vergisst sich nicht bei irgendwelchen Beschreibungen. Eigentlich gute Voraussetzungen für ein Buch. Trotz allem hat mir einfach das Lesevergnügen gefehlt, was für mich irgendwie auch daran lag, das man beim Lesen des Buches die ganze Zeit wissen wollte, wie das Buch ausgeht und eigentlich mehr durch das Buch galoppieren wollte, als es wirklich zu genießen. Man war gedanklich schon weiter, als das Buch selbst. Vielleicht auch, weil die Geschichte selbst für mich nur wenig Spannung aufkommen lies. Man hat nicht so richtig mitgefiebert. Außerdem hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass die Geschichte eine Art Konstrukt ist, die der Autor aus vielen Teilen zu einem Ganzen zusammenbaut, um am Schluss sein fulminantes Ende zu präsentieren. Klar, jeder Roman wird vom Autor "zusammengebaut", aber bei den wenigsten merkt man es so wie bei diesem Buch. Man könnte sagen, hier hat jemand seine Arbeit gemacht, aber ohne Leidenschaft.
 
 
Mein Fazit:
 
Ein sehr überraschendes Ende - leider konnte aber der Rest des Buches da nicht mithalten.
 
 
Vielen Dank an den Droemer-Verlag, der mir dieses Buch zum Rezensieren zur Verfügung gestellt hat.
 
Bewertung:
(3 von 5 Sterne)

Mittwoch, 1. Mai 2019

Lesestatistik April 2019


Auf die Lesestatistik für den April müsst ihr diesmal nicht so lange warten. Pünktlich zum 1. Mai geht sie online und diesmal kann sich meine Lesestatistik wirklich sehen lassen. Insgesamt wurden sieben Bücher gelesen und zwei weitere wurden aussortiert. Man könnte meinen, dass ich im April meinen SuB ziemlich gut reduziert habe. ABER die Realität sieht leider anders aus. Denn letzten Monat sind sage und schreibe 14 (!) neue Bücher bei mir eingezogen - in Worten: vierzehn!! Keine Ahnung was mich da geritten hat. Ich war in einem absoluten Buch-Kauf-Rausch. Natürlich freue ich mich über jeden Neuzugang, aber irgendwie deprimiert mich es auch ein wenig, da der SuB-Abbau so nicht voran kommt. Hoffentlich war das ein einmaliger Ausrutscher und im Mai kann ich mich etwas zurückhalten.
 
Kommen wir aber nun zu meinem gelesenen Büchern im Monat April:
 
1.
Tote Jungs küsst man nicht von Holly Harper (366 S.)
Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne
Wie bereits in der letzten Lesestatistik erwähnt habe ich den zweiten Band der Trilogie auch schon gelesen. Er konnte wirklich mit dem ersten Band mithalten und hat mich genauso unterhalten. Jetzt bin ich auf den Abschlussband gespannt, den ich mir für den Mai vorgenommen habe.

2.
An den Ufern der Seine von Agnès Poirier (508 S.)
Bewertung: 2 1/2 von 5 Sterne
Dieses Buch habe ich bei Lovelybooks gewonnen und habe mich wirklich darauf gefreut, da mich die Thematik (Das Leben der in Paris lebenden Künstler in den Jahren 1940-1950) wirklich interessiert hat. Leider konnte mich das Buch nicht so begeistern wie erhofft. Es kommen zu viele Personen darin vor, die man leicht durcheinanderbringen kann, und es wird zwischen den Personen ohne wirklichen Zusammenhang immer hin und her gesprungen. Ein wirkliches Lesevergnügen war es leider nicht.

3.
Bin im Garten von Meike Winnemuth (320 S.)
Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne

HIER geht`s zur Rezension
Da mich das Thema Garten immer mehr interessiert und ich einfach noch blutiger Anfänger bin, habe ich mir dieses Buch geschnappt, in dem Meike Winnemuth von ihrem ersten Gartenjahr berichtet. Wie mir das Buch gefallen hat, erfahrt ihr in meiner Rezension.

4.
Der siebte Sohn von Glenn Cooper (444 S.)
Bewertung: 3 von 5 Sterne
Beim Lesen des Buches ist mir erst aufgefallen, dass es sich um eine Fortsetzung des Buches "Die Namen der Toten" handelt. Ich habe das Buch trotzdem weitergelesen und bin auch ganz gut damit klar gekommen. Der Thriller war zwar nicht schlecht, konnte mich aber nicht so wirklich abholen. Ich glaube, der Autor war sich noch nicht ganz sicher, ob er noch einen dritten Teil schreiben soll oder nicht, denn einen richtigen Abschluss hatte das Buch für mich nicht.

5.
Dem Winde versprochen von Florencia Bonelli (576 S.)
Bewertung: 3 von 5 Sterne
Das erste Buch von der Autorin, das ich gelesen habe. Also wenn alle ihre Bücher wie "Dem Winde versprochen" sind, dann ist Florencia Bonelli nichts für mich. Die Autorin versucht zu viele Ereignisse in ein Buch zu packen. Was in diesem einem Buch alles passiert, ist für mich einfach too much. Es muss doch nicht alle 50 Seiten irgendwas total dramatisches passieren. Hier ist wirklich weniger mehr.

6.
Kaffee und Zigaretten von Ferdinand von Schirach (192 S.)
Bewertung: 3 von 5 Sterne
Ebenfalls mein erstes Buch von Ferdinand von Schirach. So richtig weiß ich noch nicht, was ich von dem Autor halten soll. Ich fand dieses Buch irgendwie düster und deprimierend, und bin nun unschlüssig, ob ich noch weitere Bücher von dem Autor lesen soll. Sind seine anderen Werke genauso?

7.
Reisen mit Mama von Jane Christmas (336 S.)
Bewertung: 3 von 5 Sterne
Auch das letzte im April beendete Buch konnte mich nicht vom Hocker hauen. Die Autorin hat gute Ansätze was das Thema "Mutter-Tochter-Beziehung" angeht. Doch leider werden diese von einer ziemlich monoton erzählten Italien-Reise überdeckt, die mich als Leser nicht wirklich begeistern konnte.

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Anzahl Bücher: 7
Gesamtseitenzahl: 2.742
Durchschnitt: gelesene Seiten pro Tag: 91 (Stand: 30.04.2019)