Sonntag, 20. Mai 2018

Rezension: Michael E. Vieten - Christine Bernard. Die Legende vom bösen Wolf

Guter Krimi

Taschenbuch
Verlag: Acabus Verlag
Seiten: 296
ISBN: 9783862825660
Preis: € 14,00


Zum Inhalt:
 
Canis lupus - der Wolf. Viele Menschen verbinden mit diesem Tier sowohl Faszination als auch Angst. Auch Christine Bernard ist die Szene nicht ganz geheuer, als sie zum Wolfsgehege eines Tierparks gerufen wird. Denn dort wurden Teile einer menschlichen Leiche gefunden. Nur wie kamen sie da rein? Hat der Mensch sogar noch gelebt, als er auf die Wölfe getroffen ist? Und was hat der zweite Leichenfund im Hunsrücker Hochwald damit zu tun? Christine Bernard begibt sich auf Spurensuche...
 
 
Meine Meinung:
 
"Die Legende vom bösen Wolf" ist der vierte Band rund um die Ermittlerin Christine Bernard, der beim Acabus Verlag erschienen ist. Es gibt noch eine Art Vorgeschichte, nämlich die zwei Bände von "Atemlos", in denen man das erste Mal mit Christine Bernard Bekanntschaft macht. Ich kann euch auf jeden Fall vorab schon mal sagen, dass ihr diesen Band unabhängig von den vorhergehenden Büchern lesen könnt. Also, wenn euch die Story anspricht und ihr das Buch lesen wollt, könnt ihr ruhig zugreifen, ohne vorher die anderen Bücher gelesen zu haben.
An der einen oder anderen Stelle wird noch mal an die vorangegangenen Fälle von Christine Bernard erinnert, aber wirklich verraten wird da nichts. Natürlich kommen verschiedenen Personen in dem Buch vor, die wohl auch in den vorhergehenden Bänden "mitspielen", aber auch hier wird keine Vorkenntnis erwartet. Dank der kleinen Beschreibungen, die der Autor im Laufe des Buches einfließen lässt, weiß man schnell wer wer ist und wie der Charakter so tickt. 
 
"Die Legende vom bösen Wolf" ist nicht das erste Buch von Michael E. Vieten, das ich gelesen habe. Deswegen war mir klar, dass mir seine Art zu schreiben sehr gut gefallen wird. Er schafft es auch bei diesem Buch wieder, alles so bildhaft zu beschreiben, dass man das Gefühl hat, vor dem inneren Augen läuft eine Art Film ab. Was seinen Schreibstil angeht, hat mich der Autor noch nie enttäuscht, deswegen greife ich gerne und mit gutem Gewissen immer wieder zu seinen Büchern.
 
In dem Buch geht es - wie der Titel wohl schon erahnen lässt - auch um das Thema "Wölfe", wie z.B. die Neuansiedlung von Wölfen in unseren Wäldern. Das war jetzt leider nicht so ganz mein Thema. Ich bin jetzt vielleicht nicht der naturverbundenste Mensch und Tiere sind jetzt auch nicht mein Steckenpferd, so dass ich mich für dieses Thema nicht wirklich erwärmen konnte. Vielleicht auch, weil mir entsprechendes Hintergrundwissen gefehlt hat. Aber das ist natürlich Geschmackssache.
Da hat mir der klassische Teil des Krimis - sprich: die Suche nach dem Mörder - schon besser gefallen. Hier gab es wirklich spannende Szenen und die eine oder andere brenzlige Situation für Christine Bernard. Dieser Teil des Buches hat mir richtig gut gefallen und mich darin bestärkt, auch die anderen Bände endlich mal zu lesen.
 
 
Mein Fazit:
 
Ein guter Krimi mit einem Thema, das nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat. Trotzdem kann ich dieses Buch empfehlen.
 
 
Vielen Dank noch an den Acabus Verlag und an Michael E. Vieten, die mir dieses Buch zum Rezensieren zur Verfügung gestellt haben.
 
 
Meine Bewertung:
(3 1/2 von 5 Sterne)

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